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Eberswalder Freifunker dürfen mitmischen

Eberswalde (MOZ) Beim Aufbau von WLAN-Hotspots im Stadtgebiet, die Einwohnern und Besuchern einen allgemeinen kostenfreien Internetzugang ermöglichen, soll eng mit der in Eberswalde aktiven FreifunkerSzene zusammengearbeitet werden. Diese Anregung von Jürgen Wolff (Die Linke) haben die anderen Mitglieder des Hauptausschusses am Donnerstagabend ausdrücklich begrüßt. Auch Bürgermeister Friedhelm Boginski, Vorsitzender des Ausschusses, nannte dies „eine gute Idee“.

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SPD-Abgeordnete: Regeln zur WLAN-Störerhaftung verfehlen Ziele komplett

WLAN-Anbieter sollten nicht für Rechtsverletzung ihrer Nutzer haften, „auch nicht im Rahmen der Störerhaftung“, fordert der Arbeitskreis Urheberrecht der SPD in einem Positionspapier.

Die Kritik an den in einer Gesetzesnovelle geplanten Regeln zur WLAN-Störerhaftung reißt nicht ab. Diesmal kommt sie von innerhalb der großen Koalition – Mitglieder der SPD-Fraktion sehen den Entwurf als gänzlich unzureichend an. Die geschaffenen Rechtsbegriffe seien zu unbestimmt, die gewünschte Rechtssicherheit werde verfehlt und in Konsequenz werde damit eher von offenem WLAN abgeschreckt, lautet das Ergebnis eines siebenseitigen Papiers des SPD-Arbeitskreises Urheberrecht.

Auch die geplanten Regelungen zu „gefahrgeneigten Diensten“, die auf bewusst urheberrechtsverletzende Dienste abzielen, verfehlten ihren Zweck. Insgesamt würdigen die Autoren zwar die schwierige Kompromissfindung hinter dem Entwurf, drängen aber darauf, dass bestimmte Paragraphen des Entwurfs grundlegend überarbeitet werden. Das neue Telemediengesetz müsse klarstellen, dass „WLAN-Anbieter als Accessprovider nicht für Rechtsverletzungen ihrer Nutzer haften, auch nicht im Rahmen der Störerhaftung“.

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Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/SPD-Abgeordnete-Regeln-zur-WLAN-Stoererhaftung-verfehlen-Ziele-komplett-3065705.html

Anbieter X hat mir für die Gäste meines X ein Hotspot-Paket angeboten, was ist daran falsch?

ff-freies-wlan

Die kommerziellen WLAN-/Hotspot-Anbieter verlangen zum Teil unverhältnismäßig hohe monatliche Gebühren und ggf. Einrichtungspauschalen vom Betreiber. Der beworbene kostenlose Zugang (Free Wi-Fi) ist meist mit einer Registrierung des Nutzers verbunden, manchmal auch nur für die Kunden von Provider X kostenlos und oft zeitlich begrenzt. Dies führt am Ende zu einer deutlich geringeren Nutzung des WLAN-Angebotes und viel Verdruss. Kosten für Betreiber, Einstiegshürden und Zugangsbeschränkungen für Nutzer und die vertragliche Bindung an einen bestimmten Anbieter erachten wir also grundsätzlich als wenig sinnvolle Lösung. Und genau hier springt Freifunk mit seinem kostenlosen und durchweg transparenten Angebot in die Bresche.

Notunterkunft Eisenbahnstraße 100

e100
Die Notunterkunft E-100 für geflüchtete (gedacht für ca. 180 Personen) hat nun Freifunk. Der Up-Link wird von den Bewohnern der Eisenbahnstraße 99 zur Verfügung gestellt.

Wir sehen Internet als ein Menschenrecht. Flüchtlinge sollten die Möglichkeit haben, Kontakt zu Ihren Verwandten und Bekannten zu pflegen, sich über aktuelle Geschehnisse zu informieren und natürlich auch sich zu unterhalten. Wenn du in der Nähe einer Unterkunft für Flüchtlinge lebst und helfen möchtest, melde dich bei uns! Wir leisten sehr gerne Unterstützung!

Freifunk Eberswalde gestartet

Viele Freifunk-Communities in Deutschland sind schon lange aktiv und haben in manchen Städten bereits mehrere hundert WLAN-Router aufgestellt. Freifunk stellt dabei nicht nur freies Internet zur Verfügung, sondern errichtet auch ein unabhängiges Netzwerk, neben der kommerziellen Infrastruktur. Und nun gibt es auch in Eberswalde die ersten Router für ein lokales Freifunk-Netz.